1338 - 1350

Jahr Anmerkung Ereignis
1338   RHENSER ERKLÄRUNG durch die Rhenser Kur-(Fürsten-)Vereinigung, Königswahl bedarf nicht der Bestätigung durch den Papst in Avignon
1342-1345   Landeshauptmann GÜNTHER v. SCHWARZBURG Mark Brandenburg
1345-1346   Burggraf / Reichsfürst JOHANN II. DER ERWERBER Landeshauptmann in der Mark Brandenburg, v. Hohenzollern
1345 POTSDAM Stadtrecht, erste Erwähnung von Stadtrat, „Consubelius“, bei der Rechtsbestätigung durch LUDWIG V., Markgraf von Bayern
1346 / 1355-1378  

(1333 Markgraf) / König / (Böhmen und Mähren) / Deutschland, Böhmen und Italien /

Kaiser KARL IV. (König WENZEL IV., Sohn / Mitregent) Römisches Deutsches Reich, v. Luxemburg

1347   Ritter FRIEDRICH v. LOCHEN Landeshauptmann der Mark Brandenburg
1348-1350   Markgraf WALDEMAR DER FALSCHE eingesetzter „Markgraf“ der Mark Brandenburg
1348 / 1349  MARK BRANDENBURG Neubelehnung an den FALSCHEN WALDEMAR durch KARL IV. v. Luxemburg, König von Böhmen, teilweise Anerkennung von 36 Städten und einzelnen Adligen mit der Verpflichtung, bei eventueller Nachfolge der Herrschaft über die MARK BRANDENBURG die Berechtigung der Fürsten von Anhalt anzuerkennen
29.03.1350   Erklärung König KARLS IV, er selbst sei durch den FALSCHEN WALDEMAR betrogen worden und fordere nun die Anerkennung des Markgrafen LUDWIG v. BAYERN
01.06.1350   Mahnung an mehrere Städte und Vasallen „die Bayrischen Fürsten als wahre Markgrafen anzuerkennen und von ihrem Unglauben abzulassen“, Anerkennung durch die Städte Berlin / Cölln, Köpenick, Rathenow, Nauen, Bernau, Angermünde, auf Antrag von Markgraf LUDWIG IV. DER BAYER Erteilung der „Acht“ über die Städte Brandenburg, Stendal, Tangermünde, Görtzke, Osterburg, Seehausen, Prenzlau, Pasewalk und Templin (erst 1355 Anerkennung durch Brandenburg und Görtzke)
Seite 339 Reichsinsignien