Südlich Teltowkanal: Brandenburg Dominsel-Neue Mühle

Mühlen (Südlich Teltowkanal: Brandenburg Dominsel-Neue Mühle)

SÜDLICH DES TELTOWKANALS UND DER HAVEL BIS BRANDENBURG UND PLAUE

1715BRANDENBURG „Große Mühle“, im Besitz der vereinigten Stadt BRANDENBURG (Vergabe in Erbpacht)

Jahr STADT/ Stadtteil Ereignis
WASSERMÜHLEN
Dominsel/ Neustadt (1836 Brand, Wiederaufbau/ Neubau, 1850 Verkauf)
1898-1900 „Heidrichsche Mühle“, Erwerb von FRANZ ALEXANDER HEIDRICH, Mühlendamm 16-18,
Erneuerung des Gesamtareals, 1900 Brand,
(1901 Wiederaufbau, 1917 Erweiterung des Rieselspeichers, ab 1945 (?) „Havelmühle“)
1900 Mühlengebäude, Mühlendamm 1
1907 Mühlenbesitzervilla Heidrich, Mühlendamm 2
Wassermühlenkomplex „BURGMÜHLE“ ,
nördlicher Teil der Dominsel, Krakauer Straße 1-5
1324 Burg-, Mittel- und Krakauer Mühle erstmalig erwähnt,
Überlassung an die ALTSTADT durch Markgraf LUDWIG I.
um 1420 Lohmühle der Gerber und Schuster und
(?) Schneidmühle (zusätzlich, zwischen Burg- und Krakauer Mühle)
1835 Vereinigte Loh- und Walkmühle/ Wollspinnerei durch Mühlenmeister NEGENDANK
1845 Burgmühle im Besitz von CARL LUDWIG AUGUST TIEDE
1853 Mittelmühle, Walkemühle der Altstädter Tuchmachergilde und Lohmühle der Gerber und Schuster,
Ausbau zur Getreidemahlmühle von CARL IDEN (1892 Brand, Wiederaufbau als Speicher)
1879/ 1898 Krakauer Mühle, Brand, Wiederaufbau, Kauf durch ARNO und PAUL TIEDE (1913 abgebrannt)
1877 Lagerhaus, Domlinden 23
1911 Mittelmühle, Kauf durch ARNO und PAUL TIEDE
1909 Burgmühlen, Hauptgebäude (2003 abgebrannt, 2007/2008 Wiederaufbau als Wohnensemble)
1912-1913 Burgmühlen, Mehl- und Kleie-Speicher, an Stelle der ehem. Mittelmühle, verbunden mit Übergang
1913 Rieselspeicher, an Stelle der ehem. Krakauer Mühle
WASSERMÜHLEN
18. Jh. Neustadt/ Venedig 4 Wassermühlen, Bleichhaus vorhanden, am Pumpergraben/ Grabenstraße
1784 Lohmühle, von Lederfabrikant JOHANN GOTTFRIED SCHEUNEMANN, 1838 Umbau zur
Schonertschen Ölmühle, Grabenstraße 8
(als letzte der 4 Gewerbemühlen am Pumpergraben erhalten)
1799 Leder-Walkmühle, des Weißgerbergewerbes (1842 Kauf von MOSES PINTUS,
späterer Umbau zur Mostrichmühle/ Senffabrik, in Venedig/ Grabenstraße,
im Besitz der Familie PINTUS bis 1938, Pacht durch KRÜGER bis 1963, abgetragen)
um 1800 (?) Idensche Walkmühle, vor dem Steintor am Schleusenkanal (1849 abgebrannt)
um 1800 (?) Neustädtische Schneidemühle, vor dem Steintor, am Schleusenkanal (1849 abgebrannt)
1849 Schwinningsche Ölmühle, vor dem Steintor, am Schleusenkanal, Jakobstraße 2
(am Standort der ehem. Schneidemühle, 1993 abgetragen)
WINDMÜHLEN
um 1750, 1839 Altstadt/ Neustadt Holländer Windmühle, nördlich der Massowburg
vor 1750/ 1839 Bock-Windmühle, südöstlich, am Neujahrgraben, Potsdamer Chaussee
(1911 Brand/ Wiederaufbau, 1921 abgetragen)
1880 Bock-Windmühle, am Jacobsgraben, zwischen Wredower Zeichenschule und Bahnhof
1839/ 1880 Bock-Windmühle, südwestlich der St. Nikolaikirche, hinter der Ziegelei,
an der Caasmannstraße (Neuendorfer Straße) (bis 1945)
um 1900 Dampfschneide-Mühle, am Jacobsgraben, westlich des Städtebahnhofs
1848 NEUENDORF (BRANDENBURG) Bock-Windmühle, westlich, am Mühlenweg (1936 abgetragen)
1358 NEUE MÜHLE (1885 NEUSTADT- Wassermühle erwähnt, an der Buckau, im Besitz des ERZSTIFTS MAGDEBURG
1438 BRANDENBURGER FORST/ „Neue Mühle“, Ausbau von einem der beiden Türme der Mühle zum Wartturm der Landwehr
1928 BRANDENBURG) (im 18. Jh. auf Sockel Wohngeschoss aufgesetzt)