1640 - 1683

Fasanerien, Fisch- und Ententeiche, Jagdgehege und Forsthäuser (1640 - 1683)

(1912 NEUKÖLN)(1808 Domänen - und Forstfiskus, 1811 Turnplatz, ab 1925 Volkspark)

Jahr Anmerkung Ereignis
1640-1688 Kurfürst FRIEDRICH WILHELM DER GROSSE KURFÜRST Mark Brandenburg/ Preußen, v. Hohenzollern
um 1650 POTSDAM Stall des Gemeindestiers , Am Bullenwinkel, (Am Kanal)
1650 BÖTZOW Mustergut für Viehzucht, Molkenwirtschaft
(1652 ORANIENBURG) („Holländerei“ / Holländerwirtschaft“) mit Schäferei Brauerei
und Landwirtschaftsschule Louisenhof, Amt Bötzow,
(Zentrum der Rekultivierung der Mark nach dem Dreißigjährigen Krieg)
1655-1660 BERLIN / CÖLLN Großer und Kleiner Tiergarten
Hinterer Tiergarten nach Norden mit Jungfernheide erweitert,
ab 1657 Zaun erneuert, 4 Tore,
um 1660 Schneisen: Kleine und Große Querallee, Kurfürstenallee
(1697 / 1698 weitere Alleen)
1663 DREWITZER FORST Jagdgehege (bis 1701)
um 1671 POTSDAM Große Fasanerie mit Fasanen, fremden und einheimischen Tieren,
Karpfenteiche und Graben bis zum Düsteren Teich
(Jägerallee, Weinbergstraße) (nach 1725 Veränderung zum Jägerhof)
1673 CAPUTH 3 Karpfenteiche („Kunstdiek“) , südwestlich des Schlosses an der Dieke
(nach 1769 2 Teiche erneuert, 1801 ausgetrocknet
durch Vertiefung des Grabens vom Caputher See zur Havel)
1678 RIXDORF Hasenheide , eingezäuntes Hasengehege für Kurfürst FRIEDRICH WILHELM
1682 POTSDAM Kleine Fasanerie (ab 1745 im Rehgarten Sanssouci)
1682 FERCH Unterförsterei / Gasthaus Schmerberg
an der Straße von Berlin nach Beelitz
1682 MICHENDORF Fischteiche am Herthasee (Wilhelmshost-Michendorfer Rinne)
1682 SEDDINER FORST Kurfürstliches / Königliches Jagdhaus („Jacht-Hauß“)
am Seddiner See (bis 1797)
1682-1686 KLEIN-GLIENICKE Jagdschloss , an der Glienicker Lake,
Philippe de Chieze, Charles Philippe Dieussart (bis 1713)
1682 ROSENFELDE Tiergarten für Generaldirektor der kurbrandenburgischen Marine
(1699 FRIEDRICHSFELDE) BENJAMIN RAULÉ (bis 1698)
1683 KANINCHENWERDER Kaninchengehege mit Kaninchenhegerhaus (bis 1685)
(1795 PFAUENINSEL)
1683 BORNIM 2 Karpfenteiche („Chezenteich“, 1749 in „Dusterer Teich“ umbenannt;
1750 „Eppinger Teich“ abgelassen)