1741-1764

Wissenschaft (1741-1764)

Musizierende Hofgesellschaft, um 1770 -- König Friedrich II., 1760

Musizierende Hofgesellschaft, um 1770 -- König Friedrich II., 1760

Jahr Anmerkung Ereignis
1741 Akademie der Wissenschaften, Neugründung
1743 Nouvelle Société Littéraire, Gründung
24.1.1744 Acadèmie Royale des Scinces et Belles Lettres /
Akademie der Wissenschaften und der schönen Künste
erste Sitzung der erneuerten Akademie im Schloss
1746 Vereinigung der Sozietät der Wissenschaften mit der
Académie Royale des Sciences et Belles Lettres zur
Königlichen Akademie der Wissenschaften, Einteilung in 4 Klassen:
Physik, Mathematik, Philosophie, Geschichte und Philologie,
im Marstall, Dorotheenstraße 39-41
1747/ 1748 Ökonomisch-mathematische Realschule mit Lehrerseminar
Gründung durch Prediger JOHANN JULIUS HECKER
1749 Montagsklub, Vereinigung Berliner Literaten,
Gründung und Treffen im „Englischen Haus“, Mohrenstraße 49
(LESSING, FICHTE, HEGEL, v. HUMBOLDT, MENDELSSOHN)
1750-1753 VOLTAIRE (Mitglied der Akademie der Wissenschaften), Gast bei König FRIEDRICH II. in Sanssouci
10.7.1750 POTSDAM „Tafelrunde von Sanssouci“ im Marmorsaal des Schlosses Sanssouci,
Teilnehmer: Philosoph und Schriftsteller VOLTAIRE,
italienischer Schriftsteller FRANCESCO ALGAROTTI,
Akademiepräsident und Mathematiker PIERRE LOUIS de MAUPERTIUS,
französischer Schriftsteller JEAN BABTISTE de BOYER, Marquise d´ARGENS,
Arzt und Philosoph JULIEN OFFRAY de la METTRIE u. a.
1752 BERLIN Verlag und Buchhandlung, Gründung von FRIEDRICH NICOLAI
(ab 1787 in der Brüderstraße 13, Haus von 1710),
(1765-1806 Veröffentlichung der
„Allgemeinen (Neuen) Deutsche Bibliothek“, 1769 „Beschreibung
der königlichen Residenzstädte Berlin und Potsdam, aller daselbst
befindlichen Merkwürdigkeiten, und der umliegenden Gegend“)
1763 GENERALSCHULREGLEMENT in Preußen, Einführung
1764 BERLIN (erstes) deutschsprachiges Theater, Behrenstraße,
(1891 Komischen Oper)
1764 GIACOMO GIROLAMO CASANOVA, zu Gast in Potsdam bei König FRIEDRICH II.
1764 JOHANN JOACHIM WINCKELMANN: „Geschichte der Kunst des Altertums“