928 - 929

Ersterwähnungen (928 - 929)

Stadtsiegel der Altstadt Brandenburg (1491), Stadtsiegel der Neustadt Brandenburg (1491),

Stadtsiegel der Altstadt Brandenburg (1491), Stadtsiegel der Neustadt Brandenburg (1491)

Jahr Anmerkung Ereignis
885-887 OST- / WESTFRANKREICH, ITALIEN und ALEMANNIEN, letztmalige Vereinigung
des ehem. gesamten FRÄNKISCHEN REICHES Kaiser KARLS I. DES GROSSEN
887-899 König / Kaiser ARNULF v. KÄRNTEN Italien und Ostfranken / Fränkisches Reich, Karolinger
900-911 König LUDWIG III. DAS KIND, Auflösung des Fränkischen Reiches, letzter Karolinger
911-919 König KONRAD I Schwaben / erster gemeinsamer (Wahl-) König aller deutschen Stämme, Konradinger
919-936 König HEINRICH I. (DER VOGELER) Sachsen, erster deutscher König, Babenberger
921 BONNER VERTRAG, Aufteilung des FRÄNKISCHEN REICHES zwischen
Karolinger-König KARL III. DEM EINFÄLTIGEN und dem deutschen König HEINRICH I.,
FRANKREICH, Beginn der Entstehung des Reiches der FRANKEN und
DEUTSCHLAND, Beginn der Entstehung des Reiches der DEUTSCHEN,
„Regnum Teutonicum“, erstmalig erwähnt als Teil des RÖMISCHEN REICHES,
Beginn der Deutschen Geschichte
922 / 929 QUEDLINBURG erstmalig erwähnt , „actum in villa quae dicitur Quitilingaburg“
Beurkundung als Gründungsort der deutschen Einheit,
Königssitz / Reichspfalz, „metropolis Quetlingensis“
geistiges, politisches, wirtschaftliches und militärisches Zentrum
der Königs- und Kaiserpfalzen König HEINRICHS I.,
Handelsstraßenschnittpunkt und Mutterstadt für weitere Gründungen,
neben drei anderen Mutterstädten Mainz, Köln und (später) Magdeburg,
(929 Übergabe als Erbteil an seine Gemahlin Königin MATHILDE,
922-1207 67 Aufenthalte 16 deutscher Könige und Kaiser)
924 / 925 TANGERMÜNDE sächsische Grenzfeste König HEINRICHS I. (DES VOGELERS)
gegen die SLAWEN / WENDEN
um 928 ZIESAR erstmalig erwähnt „Ezeri“, „Segesere“
(von „Segesere“, „Za jezere“, „Zajezére“ = „hinter dem See“)
Wasserburg König HEINRICHS I. (948 Burgward erwähnt)
928 NORDMARK / ELBE / Herrschaft über „Heveldun“ / „Stodorania“
HAVELLAND (Hevellerland / Havelland / Nordmark),
durch die Grafen v. HALDENSLEBEN, v. WALBECK und v. STADE
928 / 929 BRANDENBURG / erstmalig erwähnt „Brennaburg“ / „Brandenburg“
DOMINSEL (928 / 929 „brinnaburg“ / „branneburh“ / „brennaburch“,
um 939 „Brennaburg“ / „Brandanburg“ / „brandeburh“ / „Brinnaburg“,
948 „Brendanburg“ in Gründungsurkunde BISTUM BRANDENBURG,
970 „Brandeburgiensis aecclesiae“,
983 „Brandenburgiensem episcopatum“, 990 „Brandanburg“,
991 „Brennanburg“, 994 „Brandaburgiensis aecclesiae“,
„Brenneburgiensis“, 1010 „ex urbe Brandeburgiensi“,
1114 „ecclesie Brandenburgiensis“, um 1130-1150 „Brandebvrg“ /
„Brandbvrg“, 1150 „Brandenebvrg“ und 1159 „Brandenneburg“
auf Siegeln von Markgraf ALBRECHT I. DEM BÄREN)