1219 - 1254

Ersterwähnungen (1219 - 1254)
Jahr Anmerkung Ereignis
1219 GOLZOW erstmalig erwähnt „usque bruch golsowe“
(1313 „Golzowe“, 1344 „castrum nostrum goltzowe“,
1351 „auf dem Hause zur Goltzow“, 1375 „Goltzow opidum“,
1472 „tor Golzow“, 1486 „Rochow Ritter zur Goltzenn“,
1685 „zu Golzow“)
Stammsitz der Familie v. ROCHOW
1220-1235 König HEINRICH VII. Deutschland, v. Hohenstauffen
1220-1266 Markgraf JOHANN I. Mark Brandenburg, Askanier
1220-1266 Markgraf OTTO III. DER FROMME (Bruder, Mitregent) Mark Brandenburg, Askanier
1227 FOHRDE erstmalig erwähnt „in villa Vorden“
(1375 „Vorde“, 1420 „daz dorff czu dem vorde“, 1552 „Forde“,
1775 „föhrde“, 1861 „Fohrde“)
1228 BERGHOLZ erstmalig erwähnt „super aquam nute sitam , prope nouum castrum“,
(Burgfischerei) „Neue Burg“ der ASKANIER an der Grenze zum TELTOW
Schenkung an das KLOSTER LEHNIN
(1422 „uff der Nuten bis an die neue Borch“, 1509 „zu der newen Borck“,
1682 „Burg Burgwallweg“, 1855 „Fischer-Haus oder die Burg“,
1861 „Burgfischerhaus“, 1963 „Burgfischerei“)
(in der Nutheniederung, Burgweg und Trift, heute Eichhörnchenweg)
1228 DREWITZ erstmalig erwähnt „villa quandam, Drewicz nomine“,
eine der frühesten Ortsnennungen im TELTOW
(1249 „Drewiz“, 1284 / 1387 „Drewicz“, 1624 / 1775 „Drewitz“)
Schenkung an das KLOSTER LEHNIN durch magdeburgischen Ritter
und Ministralen des Erzbischofs von Magdeburg,
ALDERICH / ALVERICH v. DARNEBORCH / ARNEBURG
(1284-um 1375 / 1387 Überlassung an HEINRICH v. d. GROEBEN)
1230 KRAHNE erstmalig erwähnt „Alberus plebanus de Korane“ (Person)
(1375 „Korane“, 1450 „Cronne“, 1451 „Crane“, 1451 „Krone“,
1466 „to Crane“, 1669 Krahne“)
im Besitz der Familie v. ROCHOW
1232 NEDLITZ erstmalig erwähnt , Gut am Havelübergang
(1323 Erwähnung einer Fähre, 1511 Erwähnung eines Fährmanns)
um 1230 TELTOW (Gebiet) / Erwerb durch askanische Markgrafen JOHANN I. und OTTO III
BARNIM (Gebiet) von einem „dominus“ BARNEM / BARNIM I., Fürst von Pommern
1232 erstmalig erwähnt , Bestimmung des „Spandauer Rechts“
in Stiftungsurkunde des NONNENKLOSTER ST. MARIEN SPANDAU
„a domino Barnem terras Barnonem Teltowe [...] obtinuerunt”
(1450 erste Erwähnung des Hohen Barnim und Niederbarnim)
1233 / 1234 DOMKAPITEL Besitzbestätigung durch Papst GREGOR IX.
BRANDENBURG
1234 / 1238 BRANDENBURG / Burg, Burggrafenamt aufgelöst (bis dahin unter Kontrolle der
DOMINSEL Dornburger Grafen und Lehnsherren von BELZIG),
Überlassung der Burg- / Dominsel an den Bischof zu BRANDENBURG
1234-1336 BRANDENBURG / Gebietserwerbungen
ALTSTADT Dorf Brilow, Altstädter Forst, Plauer Heide, Hof und See zu Görne
1236 BLIESENDORF erstmalig erwähnt „Wilhelmus de Blisendorf“ (Person)
(1335 „daz dorf zv Blisindorp“, 1375 „blysendorp“, 1450 „Blizndorff“,
1540 „Blisendorff“, 1671 „Bliesendorff“)
1237-1254 König KONRAD IV. Deutschland, v. Hohenstaufen