1251 - 1265

Ersterwähnungen (1251 - 1265)
Jahr Anmerkung Ereignis
1251 WEDDING erstmalig erwähnt „Wedding“, als bereits wüstes Dorf genannt
(1817 BERLIN) in einer Urkunde des NONNENKLOSTERS ST. MARIEN SPANDAU,
vormals im Besitz von Ritter RUDOLF v. WEDDINGE,
1289 Ritterhof, Schenkung von Markgraf OTTO V. an die Stadt Berlin
(1601 Vorwerk / Gutshof, ab 1603 im Besitz
des Kurfürsten JOACHIM FRIEDRICH als Erbpachtdomäne,
1817 Erwerb durch die Stadt BERLIN)
1258 GATOW erstmalig erwähnt „Gatow“ (1272 „Gatho“, 1351 „Gotowe“,
1375 „Gotow“, 1450 „Ghotow“, 1459 „Gattov“, um 1500 „Gatow“)
1258 MARK BRANDENBURG Teilung durch die Markgrafen JOHANN I. und OTTO III. (bis 1266)
1260 BRANDENBURG / (nach Erbteilung der MARK BRANDENBURG, bis 1317)
ALTSTADT im Besitz von Markgraf JOHANN I.
NEUSTADT im Besitz von Markgraf OTTO III.
1260 STRALAU erstmalig erwähnt „Ystralowe“ (Person / Ritter), 1288 „Stralau“)
1263 GÜTERGOTZ erstmalig erwähnt „jutergotz“
(1938 GÜTERFELDE) (1284 „Jutergoz“, 1289 „Gutergoz“, 1375 „Jutergotz“ / „Gutergotz“,
1527 „Juttergatzs“, 1775 „Gütergotz“, 1937 „Güterfelde“)
im Besitz des KLOSTERS LEHNIN, Markgraf OTTO III.
im Tausch gegen Besitzungen in der Neumark
(ab 1542 teilweise im Besitz von Kurfüst JOACHIM II. /
AMT KLOSTERHOF / AMT POTSDAM)
1264 STAHNSDORF erstmalig erwähnt „Magister Petrus de Stanesdorp“ (Person)
(WENDISCH STAHNSDORF) (1299 „Slauicum Stanstorp“, 1375 „Stanstorpp Slavica“,
1497 „Wendischen Stanstorff“, 1550 „vf der feltmarcke wendischen
Stanstorf“, 1655 „wegen der wuesten Feldtmarckt Stanßdorff“
(DEUTSCH STAHNSDORF) „stanesdorp germanicus“, erstmalig erwähnt, später zusammengelegt)
1264 (PLÖTZIN) Übereignung an das DOMKAPITEL BRANDENBURG,
„Starchesar“ / starjesar“ (slawisch „alter See“)
(ab 1287 nach Zerstörung (?) wüst = „Brache Starchesar“,
ab 1881 Erweiterung des Dorfes Pötzin, Entstehung von Neu-Plötzin)
1264 (ALT-)SCHÖNEBERG erstmalig erwähnt „villa Sconenberch“, in einer Schenkung Markgraf
OTTOS III. an das NONNENKLOSTER ST. MARIEN SPANDAU
(„1375 „Schonenberge“ / „Schonenberch“, 1450 „Schonberch“,
1591 „Schönebergk“, 1624 „Schöneberge“, ab 1750 altes Dorf
„Alt-Schöneberg“ und 1751 böhmische Kolonie„Neu-Schöneberg“,
beide Orte selbständig, ab 1874 zum „Gemeindebezirk Schöneberg“
vereinigt, 1898 Stadtrecht)
1264 BORNIM erstmalig erwähnt „Thoedericus de Bornem“ (Person)
(1286 „in villa Bornem“, 1289 „Bornam“, 1314 „Bornem“,
1356 „Bornum“, 1450 „Bornym“, 1459 „Barnim“, 1474 / 1775 „Bornim“)
1265 TELTOW erstmalig erwähnt „civitatem nostram Teltowe“
(Ort / Stadt) Name abgeleitet von „Telte“ (?), Flußname „Teltower Bäke“, Stadtrecht,
bis 1299 als Immediatstadt dem Landesherren unmittelbar unterstellt,
(1317 als „civitas“, 1375 als „oppidum“bezeichnet,
1367 „in opido et in districtu opidi Teltowe“,
1375 „Teltow est in territorio Teltow“, 1430 „auff dem Teltowe“,
1440 „dar gantze lant to dem delthowe“, 1450 „oppidum Teltow“,
1598 „im Stedtlein Teltow“, 1624 „Teltow das Städtlein“,
1775 „Teltow, ein Städtchen an der Telte“)