1299 - 1313

Ersterwähnungen (1299 - 1313)
Jahr Anmerkung Ereignis
1299 STOLPE erstmalig erwähnt „Slauicum Stolp“
(1898 WANNSEE) (1375 „Stolp“ / „Stolpiken“, 1382 „Slauica Stolp“, 1450 „Stolpe“,
(Slawisch-Stolpe) 1624 „Stollp”, 1775 / 1805 „Stolpe”,
(Deutsch-Stolpe ?) Erwähnung von „Newedorf“, Vermutung eines deutschen Dorfes (?),
(1850 Erwähnung von „Newedorf Stolpsche Ziegelei“,
Fundstelle aus dem 13. / 14. Jh., 1898 mit Kolonie „Wannsee“ vereinigt)
1299 HEINERSDORF erstmalig erwähnt „Hinrichstorp“
(1375 „Heynenkstorp“ / „Hinrikstorpp“ / „Henrikstorff“,
1450 „Heynrichstorff“, 1527 „Hinrichstorff“, 1624 / 1775 „Heinersdorf“)
1304 GÖTTIN erstmalig erwähnt „Johannis fabri de Gothin“ (Person)
(1308 „fabri de Gottin“, 1351 „Gettin“, 1375 „Goetin“, 1450 „Gottin“,
1540 „Göthin“, 1541 / 1620 „Gettin“, 1669/ 1685 „Göttin“,
1729 „Gettin“)
1304 POTSDAM erwähnt als „Stekenden“ (Städchen)
1304 (?) BORNSTEDT erstmalig erwähnt „Bornstede“ (1375 / 1450 „Bornstede“,
1484 „Bornstett“, um 1500 „Bornstede“, 1570 „Bornstedt“)
(vermutlich um 1154 bereits Übergabe des Dorfes bei Mannsfeld /
Hettstedt an Ritter ESIKO von BORNSTEDT
aus dem Gefolge (Markgraf) ALBRECHTS I. DES BÄREN,
1304 Erwähnung in einer Urkunde über den Verkauf einer Lehmgrube
von HANS, ARNDT und PETER v. d. GROEBEN an Stadt POTSDAM,
bis 1664 im Besitz der Familie v. d. GROEBEN)
1305 PHÖBEN erstmalig erwähnt „ad fossatum in vado, quod vocatur Vebene Vort“
„Vebene Vort“ = Phöbener Furt
1313 „Veyben“, 1341 „circa villam Vhebin“, 1343 „villa veben“,
1375 „Feben“ / „Pheben“, 1450 „Pheben“, 1652 „Phoeben“,
1775 „Phöben oder Feeben“)
1305 SCHMERGOW Kauf durch KLOSTER LEHNIN von Markgraf HERMANN I.
1305 BRITZ erstmalig erwähnt „Heinricus de Bryzk“ (Person)
(1375 „Brisk“ / „Britzig“, 1450 „Brytzk“, 1591 „Brietzke“,
1624 „Britzcke“, 1775 „Britz“,
ab 1861 „Neu-Britz“ / „Britzer Neuhof“, 1920 zu Berlin-Neukölln)
1308 KIEZ / BEETZSEE im Besitz der ALTSTADT BRANDENBURG
1308 / 1312-1313 König / Kaiser HEINRICH VII. Deutschland / Römisches Deutsches Reich, v. Luxemburg
1308-1319 Margraf WOLDEMAR DER GROSSE Mark Brandenburg, Askanier
1312-1318 TEMPELHOF Umwandlung des Besitzes
des TEMPELRITTER-ORDENS in JOHANNITER-ORDEN,
letzter Ordensmeister FRIEDRICH v. ALVENSLEBEN,
(Johanniterhof: „Hanneshof“ / „Hahnehof“)
(1435 Verkauf an die Stadt BERLIN)
1313 SCHORIN erstmalig erwähnt „Skoryn“
(1704 / 1834 MARQUARD / T) durch Mitglieder der Kaland-Bruderschaft in Spandau
(1317 / 12375 „Schorin“, 1450 „Scharin“, 1575 „Schorin“,
1704 umbenannt in „Marquard“, 1708 „Marckward alias Scharin“
1843 „Marquardt“)
im Besitz von ZABEL v. SCHORIN
und ein zweiter Gutshof
im Besitz von HANS BAMME (an der Kolonistenstraße)