1330 - 1339

Ersterwähnungen (1330 - 1339)
Jahr Anmerkung Ereignis
1330 NATTWERDER erstmalig erwähnt
„super meria Nateheide iuxa oppidum Werder“ (Flurname)
(1335 „de merica Nateheide“, 1685 „Natte Werder“,
1685 Ansiedlung von 4 Schweizer Familien, 1685 „Golmisch Bruch“,
1692 „schweizer Bruch“ / „Nathwerder“, 1745 „Vierhäuser“,
1775 „Golmer Bruch“ / „Nattwerder“ / „Vierhäuser“)
1330 (?) STRESOW erstmalig erwähnt (? Urkundenverlust)
(SPANDAU) (1354 „vna curia et orta in aria Strezow prope Spandow sitis“,
um 1540 „eyn jder Burger vff dem streso“, 1584 „uff dem Stresow“,
1745 „Vorstadt Stresow“)
1332 / 1375 SATZKORN erstmalig erwähnt „Bethkinus de Zackorn“ (Person)
(1375 „Saskorn“ / „Saszkorn“, 1412 „in saskorn“, 1449 „satzkorne“,
1565 „Satzker“ / „Satzkorn“, 1775 „Sotzker“ / „Satzkorn“)
1332 SEEBURG im Besitz des NONNENKLOSTERS ST. MARIEN SPANDAU
1333-1342 Landeshauptmann JOHANN v. BUCH Mark Brandenburg
1335 BORNIM erstmalig erwähnt „Bornim“,
im Besitz der Herren LUDWIG v. d. GROEBEN und HELLENBERG v. FALKENREHDE
1335 BLIESENDORF im Besitz der Familie v. ROCHOW zu Golzow
1335 RADEWEGE erstmalig erwähnt „Radenwede“
(1373 „Radwede“, 1418 / 1413 „Radewede“, 1450 / 1498 „Radewege“)
1335 KETZÜR erstmalig erwähnt „Cuczoer“ (1375 „Kotzure“, 1420 „kottzur“,
1450 „Kottczure“, 1541 „Kotzur“, 1565 „Ketzuer“)
im Besitz der Familie v. BRÖSICKE (bis 1667)
1335 GRABOW erstmalig erwähnt „Grabowe“
(1375 „Grabow“, nach 1375 wüst, 1404 Stiftung als Vorwerk /
Schäferei von Markgraf JOBST v. MÄHREN)
im Besitz des DOMKAPITELS BRANDENBURG
1335 LÜNOW erstmalig erwähnt „Lunowe“
(1467 „Lunow“, 1684 „Lino“, 1805 „Lühnow“ / „Lünow“)
im Besitz der Familie v. HUENEKEN / HÜNICKE
(ab 1450 Familie v. KLOTH)
1335 KLEIN BEHNITZ erstmalig erwähnt „parva Bentz“ (slawisches Dorf)
(1375 „Bentz parva“, 1451 „lutken Beentz“, 1657 „Klein Behntz“)
1336 GÖRDEN im Besitz der ALTSTADT BRANDENBURG
(1375 wüste Dorfstelle, ab 1684 Vorwerk, ab 1753 Weberkolonie)
1339 GELTOW im Besitz von Ritter HENNING v. GELT (bis 1375)
(1355 RUDOLPH und HANS v. GELT erwähnt)
1339 GALLIN erstmalig erwähnt „pratum golyn“ (Flurname) (1352 „Golyn“,
1692 / 1775 „Gallin“, als Vorwerk neben der Stadt WERDER,
1878 mit Gutsbezirk Bornstedt vereinigt als „Bornstedt“, 1932 „Gallin“)
im Besitz des KLOSTERS LEHNIN
1339 LEEST erstmalig (?) erwähnt „villam Lest“ am Preetzberg
(1375 „Lest“, 1450 „Leyst“, 1476 „to Leist“, 1540 / 1685 „Leest“)
Verkauf durch die Gebrüder v. STÜCKEN an das KLOSTER LEHNIN
(im 15. Jh. wüst, um 1680 Neubesiedlung)