1620 - 1640

Ersterwähnungen (1620 - 1640)
Jahr Anmerkung Ereignis
1620 PLAUE Verkauf durch LEONHARD v. ARNIM
an Magdeburger Domherrn CHRISTOFF / CHRISTOPH v. GÖRNE
(um 1710 Verkauf durch dessen Sohn LEWIN WERNER v. GÖRNE
an Onkel FRIEDRICH v. GÖRNE, Geheimer Staats- und Finanzminister)
1621-1714 TEMPELHOF „Amtshof“ und „Hahnehof“ im Besitz von LIBBERT MÜLLER
(1630 Statthalter Graf v. SCHWARZENBERG,
1660 Kurfürst FRIEDRICH WILHELM und seine Gemahlin
LOUISE HENRIETTE v. ORANIEN, 1688 Hofprediger COCHIUS,
1714 / 1717 Kriegsrat LEWIN v. SCHARDEN)
1623-1656 KEMNITZ / ZOLCHOW Rittergut im Besitz von DANIEL II. v. ROCHOW auf Kemnitz
um 1624 PHÖBEN Schulzengut / Rittergut („Wiesengut“)
im Besitz von Kammerschreiber PARDEMANN
(um 1650 an Familie v. ROCHOW auf Kemnitz,
bis 1941 Familie v. BRITZKE)
1624-1662 NIEDER- im Besitz der Familie v. DOHNA
SCHÖNHAUSEN (1662 im Besitz von Gräfin SOPHIE THEODORE v. DOHNA)
1626-1872 LÜNOW im Besitz der Familie v. d. GROEBEN, 1660 Famile v. GÖTZE,
(1699 Familie v. GRUMMBKOW, 1704 Familie v. GÖRNE,
1726 Verkauf an das DOMKAPITEL BRANDENBURG, bis 1872)
1627 / 1636-1657 König / Kaiser FERDINAND III. (Ungarn und Böhmen), Deutschland / Römisches Deutsches Reich, v. Habsburg
1627-1640 BORNIM / NEDLITZ im Besitz von Oberstallmeister Oberst EHRENREICH v. BURGSDORF
auf Hohenzieten (1640 Verkauf an FRANZ v. HAKE auf Kartzow)
1628 LEHNIN Kurfürstliches Amt, im Besitz von 25 Ortschaften
(ehem. Klosterbesitz 64 Dörfer)
Netzen, Nahmitz, Michelsdorf, Schwina, Dahmsdorf, Götz, Gölsdorf, Deetz,
Phöben, Krielow, Werder, Glindow, Petzow, Töplitz, Göttin, Leest, Derwitz,
Bochow, Wachow, Gohlitz, Damelang,
Rädel, Geltow, Schmergow, Vorwerk Kaltenhausen (Lehnin)
(einige Orte im Dreißigjährigen Krieg wüst)
ab 1628 ÄMTERKREIS Verwaltung durch Ersten Kriegskommissar ERNST LUDWIG v. THÜMEN
TELTOW (Kreiskommissar / Kreisdirektor, ab 1702 Landrat)
1630 GOLZOW im Besitz von GEORG WILHELM v. ROCHOW
1637 PETZOW Erwerb durch die Familie KAEHNE
vom kurfürstlichen DOMÄNENAMT (1648 Lehnschulzengericht)
1638-1841 SPANDAU Vorwerk im Besitz von Holzförster GRABAU
(RUHLEBEN) (bis 1677 Frau v. SALDERN, Freiherr BOGISLAW v. DOBRINSKY,
1695 Verkauf an Kurfürst FRIDERICH III.,
Geschenk an Gemahlin SOPHIE CHARLOTTE als Gut „Ruhleben“,
ab 1713 Verpachtungen, 1810 Kauf durch Staatsminister v. BEYME,
ab 1841 DOMÄNENFISKUS)
1640-1688 Kurfürst FRIEDRICH WILHELM DER GROSSE KURFÜRST Mark Brandenburg / Preußen, v. Hohenzollern
1640 SATZKORN im Besitz von FRANZ v. HAKE auf Karpzow und Birkenwerder
1640-1699 BERLIN / personengebundene Verwaltung durch AMT MÜHLENHOF BERLIN,
KÖNIGLICHER HOF am Mühlendamm, Zenrum der gesamten Domänenverwaltung
(ab 1699 Bildung von Behörden)