1735 - 1737

Residenzburgen, Schlösser, Gutshäuser (1735 - 1737)
Jahr Anmerkung Ereignis
1735 BERLIN Stadtpalais für Geheimrat und Stadtpräsidenten von Berlin,
HEINRICH ADAM v. NEUENDORF, Pariser Platz 6-6a
(1765 Kauf durch Fabrikbesitzer JOHANN GEORG SIEBURG,
1797-1799 Spinnerei mit der ersten Dampfmaschine in Deutschland,
1842 Kauf durch Hofzimmermeister CARL AUGUST SOMMER;
1844-1846 Umbau/ Umgestaltung mit Haus Nr. 6a, August Stüler;
1848-1862 Wohnung von Komponisten GIACOMO MEYERBEER,
und Sitz der Königlich Niederländischen Botschaft,
Turm des Mittelgebäudes Atelier des Architekten und
Oberhofbaurates ERNST EBERHARD v. IHNE,
1928 im Besitz von Bankier GOLDSCHIT-ROTSCHILD,
zerstört, nach 1950 abgetragen;
1997 Neubau als Dresdener Bank/ Eugen-Gutmann-Haus,
Büro Gerkan, Mark & Partner)
1735 Stadtpalais für Geheimrat und Stadtpräsidenten von Berlin,
HEINRICH ADAM v. NEUENDORF, am Brandenburger Tor, Pariser Platz 7
(1788 an Fabrikant JOHANN GEORG SIEBURG,
1840 an Hofzimmermeister CARL AUGUST SOMMER;
1847 Umbau und Aufstockung, Friedrich August Stüler;
(nördlich Zwillingsbau zum südlichen Haus Sommer (Nr. 1),
1857 Kauf durch Textilfabrikanten LOUIS LIEBERMANN,
Liebermann-Haus, 1894 an Sohn, Maler MAX LIEBERMANN,
zerstört, nach 1950 abgetragen; 1995 Neubau, Joseph Paul Kleihues)
1735-1736 Stadtpalais Marschall (Stadtpalais Voß)
für Wirklichen Geheimen Rat und Etatsdirektor Freiherrn
v. MARSCHALL, Wilhelmstraße 78, Philipp Gerlach
(1764 an Staatsminister CARL WILHELM Graf FINCK v. FINCKENSTEIN
und Minister VOSS,
1872 abgetragen, um 1875 Neubau Stadtpalais Plefs)
1735-1739 Stadtpalais Schulenburg für Graf v. d. SCHULENBURG,
Wilhelmstraße 77
(1795 im Besitz von Fürst RADZIWILL, 1875 an das Deutsche Reich,
1878-1890 Amtssitz des Reichskanzlers OTTO v. BISMARCK,
Reichskanzlerpalais/ Reichskanzlei, 1938 abgetragen,
1939 Neubau Reichskanzlei, Wilhelmstraße/ Ecke Voßstraße, zerstört)
1735 Stadtpalais Pennavaire (?) für Oberstleutnant PENNAVAIRE (?),
Wilhelmstraße 65
(1806 Erweiterung für Prinz FERDINAND v. PREUSSEN, David Gilly;
1814 Ausbau für Sohn AUGUST, Karl Friedrich Schinkel;
ab 1844 Preußisches Justizministerium;
1865-1872 Umbau, Gustav Möller; zerstört)
1736 Stadtpalais Redern (ehem. Palais Kamecke),
für WILHELM FRIEDRICH Graf v. REDERN,
Intendant der Königlichen Schauspiele, Unter den Linden 1 (75-77),
(1833 Umbau und Aufstockung, Karl Friedrich Schinkel;
um 1905 im Besitz von LORENZ ADLON;
1905-1907 abgetragen für Neubau Hotel Adlon, Gause und Leibnitz,
zerstört; 1997 Neubau, Patschke, Klotz & Partner/ AIC München)
um 1736 Stadtpalais für Graf BLANKENSEE-PÜCKLER,
Unter den Linden 70 (zerstört)
1736 Stadtpalais Pannewitz für Oberst v. PANNEWITZ,
Wilhelmstraße 75-76
(1752-1756 im Besitz der Tänzerin BARBARINA CAMPANINI,
1804 im Besitz des russischen Gesandten MAXIMILIAN v. ALOPANEUS,
1815 Umbauten; 1819 Auswärtiges Amt,
1862-1878 Wohnung und Amtssitz
des Reichskanzlers OTTO v. BISMARCK, zerstört)